Katholische Kirchgemeinde Bonaduz
Bonaduz - Tamins - Safiental

Pfarreizentrum

Wir vermieten den Saal (70 m2) und die Küche des Pfarreizentrums. Der Saal bietet Platz für ca. 120 Personen bei Konzertbestuhlung bzw. für 72 Personen bei Festbestuhlung mit Tischen.

Der moderne Raum eignet sich als Übungs- und Proberaum, für Vereins- und Gruppenaktivitäten, Vorträge, Familienfeste, Konzerte, Ausstellungen usw.

Für detaillierte Informationen und Reservationen wenden Sie sich bitte an:

Sandra Vieli
081 630 27 67
079 734 17 51
s.vieli@hispeed.ch

Mietpreise:

Saal mit Konzertbestuhlung ohne Küche:

Privatpersonen Fr. 100.-
Vereine und gemeinnützige Organisationen Fr.  50.-

Saal und Küche (inkl. Geschirr etc.), Tische, Stühle:

Privatpersonen Fr. 200.-
Vereine und gemeinnützige Organisationen Fr. 100.-

Für regelmässige Benutzer gelten Preise nach Absprache.

Hier das Reservationsformular zum Download:

— Das Dokument wird gerade überarbeitet, bitte schauen Sie nächste Woche nochmals hier vorbei – bitte entschuldigen Sie die Unanehmlichkeiten. —

Kirche Mariä Himmelfahrt

Patrozinium: 

15. August, gefeiert wird jedoch nach alter Tradition das Fest der hl. Anna am 26. Juli 

Baugeschichte:

1445

Erstmals erwähnt, wahrscheinlich jedoch  älter

 

1494

Neubau einer spätgotischen Saalkirche, der Chor ist bis heute erhalten

 

um 1630

Renovierung und wahrscheinlich Errichtung des Turmes

 

1924 – 27

Grundlegender Neubau als dreischiffige Basilika nach Plänen der Architekten Gebr. Sulser Chur

 

1987/88

Restaurierung durch die Architekten Rudolf Fontana & Partner Domat/Ems
Einbau von Volksaltar und Ambo
Bau der neuen Orgel ins alte Gehäuse von 1925 (Orgelbau Kuhn, Männedorf)

 

1993

Bau Aufbahrungskapelle (Rudolf Fontana & Partner)

 

Die Kirche Mariä Himmelfahrt steht unter kant. und eidg. Denkmalschutz.

Öffnungszeiten:

Täglich 7 bis 20 Uhr

Die Wandmalereien im Schiff der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt sind mit warmen Farben gestaltet. Die grossformatige Darstellung des Kreuzweges an den Hochschiffwänden wurde von Arnold Nüscheler 1927 ausgeführt. Die Spitzbogen zum Chor, zur Empore und zu den Seitenschiffen sind geschmückt mit Ornamenten und graphischen Mustern, während die Wandflächen mit Quadermalerei ausgefüllt sind.

Von den alten Malereien sind ein kleines Epiphaniebild (um 1494) an der rechten Wand des Vorchores und die Malereien (um 1623) im Sterngewölbe des gotischen Chores erhalten.

Der hohe und sehr schlanke Turmhelm (Turmhöhe bis Kreuzspitze 51.17 m) ist mit Holzschindeln bedeckt. Die vier Glocken wurden im Jahr 1887 durch die Giesserei Gebrüder Theus in Felsberg gegossen und sind gestimmt in Es/G/B/C.

Sogn Gieri (St. Georg)

Patrozinium:

23. April

 

Geschichte:

ca. 750 – 850

Bau einer Saalkirche mit Apsis

 

12./13. Jh.

Erweiterung und Verlängerung des Kirchenschiffs

 

14. Jh.

Wandmalereien des Waltensburger Meisters und seiner Gehilfen

 

14./15. Jh.

Bau des Turms mit zwei Glocken

Restauration:

 

1961 – 62

2015

Archäologische Grabungen; Restaurierung

Archäologische Grabungen; Restaurierung

 

Die Kirche Sogn Gieri steht unter kant. und eidg. Denkmalschutz.

Gottesdienst: 

Am letzten Sonntag im August um 10 Uhr feiern die Kirchgemeinden Bonaduz und Rhäzüns jeweils einen gemeinsamen Gottesdienst in Sogn Gieri

Öffnungszeiten:

Täglich 8 bis 19 Uhr

Führungen:

 

Informationen zu Führungen erhalten Sie bei:

Orlando Fetz, Bonaduz, 081 641 26 47
Gion Geronimi, Rhäzüns, 081 641 10 65

 

Die Kirche Sogn Gieri steht auf einem bewaldeten Hügel zwischen Bonaduz und Rhäzüns, direkt am Steilufer des Hinterrheins. Die Kirche wurde erstmals erwähnt im Jahr 960 in einem Tauschvertrag zwischen dem deutschen König Otto I. und dem Churer Bischof Hartbert.

In der Kirche S. Gieri ist ein reicher Bestand an Wandmalereien aus der Zeit des Spätmittelalters erhalten. Das Kircheninnere wurde im 14. Jh. vollständig ausgemalt. Diese Malereien des Waltensburger Meisters und seiner Gehilfen haben sich in seltener Vollständigkeit bis heute erhalten. Das gesamte Kirchenschiff und die Chorbogenwand sind in horizontalen Bildstreifen mit Szenen aus dem alten und neuen Testament bemalt.

Legende zur Gründung von S. Gieri:

Es wird überliefert, dass der hl. Georg im 4. Jh. auch in Rätien das Christentum verbreitete. Er wurde auf dem Weg ins Domleschg von Verfolgern bedrängt. Daraufhin setzte Georgs Pferd mit einem gewaltigen Sprung über den Rhein. Die Flucht gelang – zum Dank für den himmlischen Beistand liess der Ritter hier die Georgskirche bauen. Die Hufeisen, die sein Pferd beim Sprung verloren haben soll, sind noch am Kirchenportal angenagelt.

Sogn Mang

Patrozinium: 6. September
Erbaut: 1773
Restauriert: 1993

Die kleine Feldkapelle Sogn Mang auf der Bonaduzer Terrasse wurde 1773 erbaut und 1993 restauriert. Die besondere Lage auf dem offenen Feld mit den beiden mächtigen Pappeln lädt zum Verweilen ein.

Folgende Zeilen stammen aus „Herde und Hirten“, verfasst von Pfarrer Balzer Anton Pelican, Pfarrer in Bonaduz von 1915 -1929:
Während der Wirksamkeit von Pfarrer Josef Anton Mayer in Bonaduz wurde die Magnuskapelle erbaut. Pfarrer Mayer förderte die Andacht zum hl. Magnus. Dieser volkstümliche Patron des Ackerbaus und Nothelfer gegen Würmer, Mäuse und Schlangen war zwar kein Unbekannter in Bonaduz. Unter Pfarrer Mayer baute man ihm eine kleine, hübsche Kapelle „um von dem schädlichen Ungeziefer der sogenannten Engerlinge erledigt zu werden“ (Stiftungsurkunde, Nr. 15).

Der hl. Magnus von Füssen lebte im 8. Jahrhundert und gilt als Gründer des ehemaligen Benediktinerklosters Füssen. Laut der Magnuslegende besass der St.-Mang-Stab besondere Wunderkraft. Dieser Abtstab wurde oft zur Schädlingsbekämpfung aus dem Füssener Kloster erbeten.

St. Antoniuskapelle

Patrozinium: 13. Juni
Erbaut: 1961

Der kleine Bruchsteinbau mit seiner sorgfältig arrangierten Dekoration aus Flusskieseln am westlichen Dorfrand von Bonaduz wurde 1961 als Wegkapelle errichtet.

Die Statue stellt den hl. Antonius mit dem Jesuskind dar. Der hl. Antonius von Padua wird gerne für das Auffinden verlorener Gegenstände angerufen.

Die folgenden Publikationen bieten detaillierte Information über die Kirchen von Bonaduz und Rhäzüns.

PEDA-Kunstführer Nr. 472:
„Bonaduz: Pfarrkirche und Kapellen; Bonaduz/Rhäzüns: St. Georg“
Der Führer ist erhältlich für Fr. 10.- in der Pfarrkirche Bonaduz, bei der Raiffeisenbank und der Graubündner Kantonalbank in Bonaduz

Schweizerischer Kunstführer GSK Nr. 755:
„Die Kirchen in Rhäzüns: Nossadunna – Sogn Paul – Sogn Gieri“ von Armon Fontana
Der Kunstführer ist erhältlich für Fr. 13.- in der Pfarrkirche Rhäzüns.